In dieser Session zeigen wir anhand unseres eigenen Praxisfalls, wie wir den stationären Handel Schritt für Schritt aus der „Blackbox“ hin zu datenbasierten, messbaren Marketing- und Verkaufsprozessen entwickelt haben. Während im Onlinehandel bereits umfassende Daten zur Erfolgsmessung genutzt werden, fehlte es im stationären Umfeld lange an Transparenz und eigenen Datenquellen. Genau diese Lücke haben wir mit einer eigenen Infrastruktur für digitale Flächen, Sensorik und datenbasierte Vermarktung geschlossen.
Anhand unserer Entwicklung wird dargestellt, wie zunächst mit Indoor-Stelen erste digitale Werbeflächen geschaffen und vermarktet wurden, bevor durch digitale Schaufenster ein entscheidender Fortschritt erzielt werden konnte. Vergleichsmessungen zwischen analogen und digitalen Flächen zeigten dabei eine bis zu zehnfach höherer Aufmerksamkeit für digitale Inhalte.
Der nächste Schritt bestand im Einsatz von Sensorik, wodurch erstmals relevante Kennzahlen wie Frequenz, Kontakte und Sichtbarkeiten erfasst werden konnten. Damit wurde die Grundlage für eine datenbasierte Erfolgsmessung von Marketingmaßnahmen im stationären Handel geschaffen.
Heute ermöglicht unsere integrierte Mess- und Vermarktungsinfrastruktur die systematische Erfassung von Delivery, Audience, Visit und Outcome sowie die Analyse von Content-Performance. Auf dieser Basis entstehen neue Datenprodukte und Erlösmodelle, die den Handel unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen.
Erleben Sie, wie aus Frequenz echte Erkenntnisse werden und aus Verkaufsflächen skalierbare Medienkanäle entstehen. Der Vortrag zeigt praxisnah, wie wir unsere Standorte neu gedacht, zusätzliche Erlösquellen erschlossen und eine datengetriebene Grundlage geschaffen haben, mit der stationärer Handel die gleiche messbare Schlagkraft wie E Commerce erreichen kann.